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PTPT Workbench: Eine modulare graphisch gestaltbare Lösung für den industrieübergreifenden Zugang zu unstrukturierten Daten.

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Rund 80% der heutigen in einem Unternehmen verfügbaren Daten sind unstrukturiert. Der Zugang zu diesen Daten ist meist sehr schwierig und zeitaufwändig da sie nur manuell verarbeitet werden können.
From data driven to knowledge driven enterprises – Entscheidungen hängen in hohem Maße von in der Vergangenheit gesammelten Daten, sowie externen Informationen ab. Dadurch entsteht ein hoher Bedarf immer mehr Datenquellen verfügbar zu machen. Während strukturierte Daten mittlerweile dank einer hohen Verbreitung an Datenbanktechnologien bereits weitgehend gut erreichbar und verarbeitbar sind, rückt jetzt der Fokus immer mehr auf unstrukturierte Daten. Besonders im Rahmen von Big Data, in dem massenweise neue unstrukturierte Informationsquellen integriert werden, nimmt die Analyse unstrukturierter Daten einen wichtigen Platz ein. Weiterhin rückt der Fokus auch mehr und mehr auf die Querbeziehungen einzelner Informationseinheiten über Datensilos und Quellen hinaus.
Mit Hilfe der PTPT Workbench können, in einem grafisch manipulierbaren modularen System, Daten aus strukturierten Quellen mit anderen auch unstrukturierten Daten in Kontext gesetzt werden. Dadurch werden sowohl die Querbeziehungen zwischen Daten aus verschiedenen Quellen einfach auswertbar gemacht, als auch neue Datenbestände überhaupt erst verfügbar gemacht. Auf diese Weise lassen sich auf neuartige und vielfältige Arten und Weisen Fakten ableiten und Rückschlüsse ziehen, wie es bisher überhaupt nicht möglich war.
Der geplante Ansatz einer Werkbank bietet Vorteile im Einsatz und bringt gleichzeitig in mehrerlei Hinsicht zu lösende Probleme während der Entwicklung. Da die Module frei kombinierbar sind, können sie für viele Einsatzzwecke benutzt werden, die Anzahl der daraus resultierenden Lösungen ist nahezu unbegrenzt. Da eine Beschränkung auf einzelne Wissensdomänen/Industrien/Sprachen entfällt eröffnet sich ein weites Vermarktungsfeld. Auf der Entwicklungsseite muss dagegen beachtet werden, dass die Module sowohl über den Zustand und die Eigenschaften der anderen Module informiert sind als auch die weiterzugebenden Daten entsprechend der nachgelagerten Module aufbereiten. Zusätzlich müssen die Module so entwickelt werden, dass sie sich den verschiedenen Einsatzgebieten selbstständig anpassen. Bestehende Module sollen für den Einsatz in der Workbench angepasst werden, damit sie nicht mehr wie bisher nur linear und vordefiniert auf die Datensätze angewendet werden können, sondern auch flexibel kombiniert werden können.


Partner: ExB Research

Kontakt: Dr. Andreas Niekler