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Information-Retrieval in einem P2P-Netz mit Small-World-Eigenschaften -- Simulation und Evaluation des SemPIR-Modells (Masterarbeit)

Status: beendet
Abgabedatum: 18.10.2007

Kurzzusammenfassung:

Peer-to-Peer-Netzwerke sind Netzwerke, in welchem jeder Netzwerkknoten zugleich Server als auch Client ist. In der Regel ist jeder Knoten (Peer) gleichberechtigt. Populär wurden Peer-to-Peer-Netze durch Tauschbörsen, in denen digitale Audiodaten, Filme und Software zwischen Endanwendern ohne zwischengeschalteten (zentralen) Server ausgetauscht werden. Diese Netzstruktur kann auch für das Auffinden von Informationen (Information-Retrieval) genutzt werden. Ein wesentliches Problem von Peer-to-Peer-Netzen (P2P) und Peer-to-Peer-Information-Retrieval-Systemen (P2P-IR) ist die effiziente Suche nach Informationen, die meist in Form von Dateien vorliegen. Während populäre Dateitauschbörsen auf die Suche nach Metainformationen (z. B. Dateiname, Stichwörter, etc.) beschränkt sind, gibt es bereits Ansätze, auch semantische Suchanfragen einzusetzen. Dazu bedient man sich Werkzeuge des Data-Minings und Information-Retrievals. Diese Arbeit evaluiert einen solchen Ansatz, der im Rahmen eines Forschungsprojektes , finanziert von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG), entwickelt wurde. Das entstandene P2P-IR-System namens SemPIR begünstigt dabei die Bildung einer Netzwerktopolgie mit Small-World-Eigenschaften, die dann eine effiziente suche mit niedrigen Kommunikationskosten ermöglichen soll. Diese Arbeit zeigt, ob dieser Ansatz funktioniert und diskutiert den Einfluß verschiedener Variablen auf die Performanz des Systems, in Vorbereitung auf einen Feldversuch in einer realen
Nutzercommunity.

Autor: Sven Teresniak
Betreuer: Prof. Dr. Gerhard Heyer
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